Lösungen für die Bienengesundheit

Die Gesundheit und Überlebensfähigkeit der Honigbiene werden durch eine Reihe von Schädlingen und Krankheiten beeinträchtigt. Diese können Bienenvölker schwächen und somit ihr Überleben erschweren.

Imker müssen seit jeher ihre Bienenvölker vor zahlreichen Schädlingen und Räubern schützen. Dennoch ist es nicht übertrieben, wenn man sagt, dass sich mit der Einschleppung der Varroa-Milbe alles verändert hat.

Um die Varroa-Milbe im Bienenstock zu behandeln, stehen verschiedene chemische oder biotechnische Möglichkeiten zur Auswahl. Die Verfügbarkeit ist allerdings in jeder Region der Welt unterschiedlich. Einige Produkte erfordern bestimmte Temperatur- und Umgebungsbedingungen, und aufgrund unterschiedlicher regulatorischer Gegebenheiten und Marktdynamik sind nicht alle synthetischen Produkte verfügbar. Imker müssen geeignete Kontrollmaßnahmen kombinieren und eine integrierte Imkerei betreiben, um den Bedürfnissen der Bienen gerecht zu werden.

Die Bayer-Division Animal Health (Tiergesundheit) bietet synthetische Varroazide zur wirksamen Bekämpfung von Varroa-Milben und von durch diese übertragenen Bienenkrankheiten.

Ein Beispiel ist das Varroa-Gate (nur in Europa erhältlich): Ein Kunststoffstreifen mit Löchern, der mit einem Varroacid imprägniert ist, wird am Einflugloch des Bienenstocks angebracht und verhindert so einen erneuten Befall durch Varroa.

Die Zulassung eines neuen Varroazids verläuft ähnlich wie bei einem neuen Pflanzenschutzmittel: Vom Konzept bis zur Markteinführung können über einhundert Studien nötig sein und im Durchschnitt elf Jahre vergehen.

Entwicklung eines neuen Varroazids

Viele Imker bevorzugen alternative Varroa-Behandlungsmöglichkeiten gegenüber synthetischen Varroaziden. Eine weitere nachhaltige Lösung neben der Varroa-Kontrolle könnte darin bestehen, Varroa-resistente Bienen zu züchten. Das Bayer Bee Care Science-Programm ist in beiden Bereichen aktiv.

Neben der Varroa bedrohen auch andere Schädlinge und Krankheitserreger die Gesundheit von Honigbienen. Das Bayer Bee Care-Programm umfasst deshalb zahlreiche Forschungs- und Aufklärungsaktivitäten, zum Beispiel zum Kleinen Beutenkäfer oder zur asiatische Hornisse, Vespa Velutina.

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